Sicher ist sicher: Die nordrhein-westfälische Polizei hat sich zeitweilig aus dem Internet verabschiedet. Die Beamten hegen den Verdacht, dass ihre Computer gehackt wurden - und wollen kein Risiko eingehen.
Keine Angst mehr beim Online-Banking: In einem Leitfaden gibt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik Tipps, wie Windows-Nutzer ihren Computer sicherer machen können. Als Browser empfehlen sie Googles Chrome.
Nur echt mit diesem Siegel: Google, Facebook, PayPal und weitere Internetkonzerne haben eine Technik zur Überprüfung von E-Mail-Absendern vorgestellt. Damit wollen sie die Flut gefälschter E-Mails eindämmen, das sogenannte Phishing.
Haben BKA, Bundespolizei oder Gema angeblich Ihren Rechner gesperrt? Dann sind Sie wohl Opfer eines Lösegeld-Trojaners geworden. SPIEGEL ONLINE zeigt, wie Sie solche Programme wieder löschen und erklärt die schmutzigen Tricks der Computer-Entführer.
Aus Fehlern wird man klug - vor allem aus denen der Profis. Zwölf Experten, darunter Eugene Kaspersky, Bruce Schneier und Brian Krebs, haben dem Fachmagazin <i>Chip </i>verraten, wie sie sich vor Computer-Kriminellen schützen.
Kasinobesuche in Baden-Baden, Reisen nach Monte Carlo mit Gang-Mitgliedern und Familien: Sicherheitsforscher wollen die Hintermänner des Koobface-Wurms entdeckt haben. Sie sollen Millionen mit Schadsoftware verdient haben - und unbehelligt in Sankt Petersburg leben.
Das darf wohl als Erfolg gewertet werden: Die Testseite, mit der das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik nach manipulierten Rechnern suchen wollte, ist mehr als sieben Millionen Mal aufgerufen worden. Es waren nicht sehr viele Opfer der Software DNS-Changer dabei.
Sind Tausende deutsche Web-Surfer ab März offline? Ein Schadprogramm namens DNS Changer hat zahlreiche Rechner infiziert. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik rät Internetnutzern zum PC-Schnelltest. Auf einer Website kann man jetzt prüfen, ob der eigene Datenverkehr umgeleitet wird.
Ein spektakulärer Hackerangriff auf die Bundespolizei geht nach SPIEGEL-Informationen offenbar auf ein kompliziertes Vater-Tochter-Verhältnis zurück. Kölner Fahnder ermitteln gegen einen hohen Beamten der Bundespolizei aus Frankfurt am Main.
Der Entwickler dieser Schadsoftware hat die Zeichen der Zeit erkannt: Statt per E-Mail verbreitet sie sich über soziale Netzwerke. Binnen kurzer Zeit soll sie bereits 45.000 Facebook-Accounts gekapert haben. Die Login-Daten nutzt die Software, um ihre eigentliche Mission zu erfüllen.
Leichtes Spiel für Angreifer: Ein Informatikstudent hat Schwachstellen in einem Verfahren zur Konfiguration von W-Lan-Routern entdeckt. Eindringlinge können die Einstellungen bestimmter Funk-Zugangspunkte verändern, Passwörter knacken - und dann unter fremder Flagge mitsurfen.
Eine Sicherheitslücke in vielen Web-Programmiersprachen lässt sich ausnutzen, um Server mit vergleichsweise wenigen Datenpaketen zu überlasten. Diese Entdeckung stellten zwei Informatiker auf dem Chaos Communication Congress 28C3 in Berlin vor.
Auf dem Kongress des Chaos Computer Clubs in Berlin haben Forscher gezeigt, wie man ein Handy erst aus der Ferne untersucht und dann simuliert. So ließen sich etwa auf Kosten des Opfers kostenpflichtige Rufnummern anwählen oder SMS verschicken.
Autoritäre Regime überwachen die Kommunikation ihrer Bürger mit Software aus dem Westen: Auf dem Kongress des Chaos Computer Clubs in Berlin kritisierte Evgeny Morozov den Umgang mit Spionage-Tools. Auch der deutsche Staatstrojaner ist Thema auf dem Hacker-Treffen.
Sie tarnten sich als harmlose Spiele - und begannen dann, kostenpflichtige SMS zu versenden: Google hat erneut betrügerische Android-Apps aus seinem App-Store entfernt. Vor allem Nutzer in Europa und Asien waren betroffen.
Erst klicken, dann denken: Weil Angestellte vieler Firmen oft reflexartig E-Mail-Anhänge öffnen, hatten Unbekannte leichtes Spiel. Durch eine bislang unbekannte Sicherheitslücke konnten sie sich Zugang zu Computern vieler Unternehmen verschaffen.
Die Aufregung war groß, diverse US-Behörden ermittelten. Russische Hacker hätten ein amerikanisches Wasserwerk angegriffen und dort eine Pumpe zerstört, behauptete eine Regierungsstelle. Nun wird klar: Den Hack gab es nie. Nur eine völlig legale Fernwartung aus Russland.
Es gebe keine Hinweise auf einen Hackerangriff, sagen das FBI und die amerikanische Heimatschutzbehörde. Sie wollen Berichte vom Wochenende entkräften, Unbekannte hätten ein Wasserwerk manipuliert. Doch das Dementi wirft Fragen auf - und lässt einen zweiten Fall außer Acht.
Virenjäger berichten von einem Schädling namens PoisonIvy, mit dem offenbar große Chemiekonzerne und Rüstungsunternehmen ausgespäht wurden. Bei ihrer Detektivarbeit stießen sie auf eine Kontaktperson in China - die sogar antwortete.
Angriff auf die Erdbeobachter: Mehrmals gelang es Unbekannten, zwei US-Satelliten zu stören, berichtet ein Beratungsgremium des US-Senats. Die Autoren des Berichts vermuten die Angreifer angeblich in China.