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wetter.com verteilte Malware
wetter.com verteilte Malware
16. Mai 2012
Achtung vor Drive-by-Downloads von wetter.com in den vergangenen Tagen.
Aufgrund der Beliebtheit der Webseite - geschätzte 10% der PCs einer größeren Organisation surften die Seite wetter.com im Zeitraum 14.5.-15.5. an - haben wir uns entschlossen, folgende Warnung herauszugeben.
Beschreibung
Wie heise.de berichtet hat, ist über eine Lücke der OpenX Werbebanner Software auf der Webseite www.wetter.com zuletzt am 15.5.2012 Schadsoftware verteilt worden. Der genaue Anfangszeitpunkt ist uns nicht bekannt. Eine Stellungnahme von wetter.com bezüglich des tatsächlichen Anfangszeitpunktes steht noch aus.
Soweit uns bekannt ist, wurde Besuchern der Seite, die keine Adblock Software installiert hatten unter Umständen ohne ihr Wissen Schadsoftware installiert.
CERT.at ist bekannt, dass es verschiedene Varianten von Schadsoftware gab, eine davon ist ein fake-BKA Trojaner.
Auswirkungen
Da der Angreifer dadurch potentiell beliebigen Code auf betroffenen Systemen ausführen kann, sind alle Daten auf diesen Systemen, sowie alle durch diese erreichbaren (etwa durch Login, VPN etc.) Daten und Systeme gefährdet.
Betroffene Systeme
Potentiell betroffen waren Rechner, welche die Seite im relevanten Zeitraum angesurft hatten und die
- keinen AdBlocker (bzw. NoScript) installiert hatten und
- Browser verwendet haben, die nicht das Safe-Browsing-API nutzen
Empfehlungen
Für Systemadministratoren
CERT.at empfiehlt, daß Systemadministratoren ihre Proxy-Logs beziehungsweise Firewall-Logs ansehen, um festzustellen, welche PCs im relevanten Zeitraum die Seite www.wetter.com angesurft haben.
Anschließend könnte es sich auszahlen, diese PCs mit aktuellester Antivirensoftware zu scannen beziehungsweise deren Aktivitäten unter genauerere Beobachtung zu stellen.
Für Endbenutzer
Wir raten dazu, den eigenen PC mit Antiviren Software zu scannen beziehungsweise sogar mit offline Antivirus Software (von CD bootbar) zu überprüfen.
Hinweise
Bei Unternehmen mit mehreren PCs empfiehlt es sich, Proxy-Logs oder Firewall-Logs für den Fall bereit zu haben.
Generell empfiehlt CERT.at, wo möglich die "automatisches Update"-Features
von Software zu nutzen, und auch auf Servern sich automatisch die verfügbaren Updates
anzeigen zu lassen.
Informationsquelle(n):
Weiterhin Virenalarm auf Wetter.com http://www.heise.de/security/meldung/Weiterhin-Virenalarm-auf-Wetter-com-1576132.html
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Sicherheitslücken in Symantec pcAnywhere
Sicherheitslücken in Symantec pcAnywhere
26. Jänner 2012
Der Software-Hersteller Symantec warnt vor Sicherheitslücken in der Fernwartungssoftware pcAnywhere.
Da diese Software auch Teil der Client-Management-Lösungen der Altiris-Reihe ist, und diese in vielen Unternehmen eingesetzt wird, bittet CERT.at um Beachtung der folgenden Hinweise:
Beschreibung
pcAnywhere nimmt auf TCP-Port 5631 Anfragen zur Fernsteuerung des PCs entgegen.
In der Authentisierung dieser Verbindungen wurde ein Fehler (mangelnde Eingabeprüfungen) gefunden, der
es einem Angreifer erlaubt, Code einzuschleusen und auszuführen. (CVE-2011-3478, CVSS2: 8.3)
Es existiert auch eine Lücke in Bezug auf Local Access File Tampering, die sich jedoch deutlich schwieriger ausnützen lassen sollte. (CVE-2011-3479, CVSS2: 6.8)
Wie Symantec weiters berichtet, wurde vor einigen Jahren Quellcode für
diverse Produkte gestohlen, darunter auch für pcAnywhere.
Es ist daher anzunehmen, dass damit die in pcAnywhere verwendeten Verschlüsselungs-
und Authentisierungsalgorithmen analysiert werden und deren Schwachstellen auch
bald publik werden.
Symantec weist darauf hin, dass ein Angreifer mit Kenntnis der Algorithmen weitere
Angriffsvektoren hat (Man-in-the-middle, Abhören, ...) und rät daher zu weiteren
Vorsichtsmaßnahmen beim Einsatz von pcAnywhere.
Symantec hat sowohl eine Warnung zu den Problemen mit pcAnywhere als auch ein allgemeineres Whitepaper dazu herausgegeben.
Auswirkungen
Da der Angreifer dadurch potentiell beliebigen Code auf betroffenen Systemen ausführen kann, sind alle Daten auf diesen Systemen, sowie alle durch diese erreichbaren (etwa durch Login, VPN etc.) Daten und Systeme gefährdet.
Betroffene Systeme
Laut Symantec sind folgende Softwareprodukte/-suiten betroffen:
- pcAnywhere 12.5.x und älter
- IT Management Suite 7.0 pcAnywhere Solution 12.5.x und älteru
- IT Management Suite 7.1 pcAnywhere Solution 12.6.x und älter
Weiters ist pcAnywhere auch in folgenden Produkten der Altiris-Reihe enthalten:
- Altiris Client Management Suite
- Altiris IT Management Suite ab Version 7.0
- Altiris Deployment Solution with Remote 7.1
Abhilfe
Installation der bereitgestellten Updates, wo verfügbar, etwa per LiveUpdate.
Weitere empfohlene Maßnahmen sind im Whitepaper angegeben.
Insbesondere weist Symantec darauf hin, dass in Firmennetzen die pcAnywhere-Installationen nicht von außen erreichbar sein
sollen und der Dienst nur dann laufen soll, wenn er gerade gebraucht wird. Dazu enthält das Whitepaper entsprechende Skripte.
Hinweise
Generell empfiehlt CERT.at, wo möglich die "automatisches Update"-Features
von Software zu nutzen, und auch auf Servern sich automatisch die verfügbaren Updates
anzeigen zu lassen.
Informationsquelle(n):
Security Advisory von Symantec zu pcAnywhere (englisch) http://www.symantec.com/security_response/securityupdates/detail.jsp?fid=security_advisory&pvid=security_advisory&year=2012&suid=20120124_00 Whitepaper von Symantec zu empfohlenen Massnahmen im Zusammenhang mit diesen Lücken (englisch, PDF) http://www.symantec.com/connect/sites/default/files/pcAnywhere%20Security%20Recommendations%20WP_01_23_Final.pdf Erster Artikel bei Heise Security http://www.heise.de/security/meldung/pcAnywhere-laesst-auch-Angreifer-ans-Steuer-1421170.html Zweiter Artikel bei Heise Security http://www.heise.de/security/meldung/Symantec-warnt-nach-Quelltext-Klau-vor-pcAnywhere-1422561.html
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Oracle Critical Patch Update für Jänner 2012
Oracle Critical Patch Update für Jänner 2012
18. Jänner 2012
Es wurden Updates für kritische Sicherheitslücken in diversen Produkten von Oracle, darunter unter anderen
Oracle Database, Oracle MySQL Server, Solaris, Oracle Fusion Middleware und Oracle Application Server
veröffentlicht.
Angesichts der hohen Verbreitung der Software von Oracle bittet CERT.at um Beachtung der folgenden Hinweise:
Beschreibung
Im Rahmen eines "Critical Patch Update" warnt Oracle vor diversen, zum Teil
schweren (CVSS Score bis zu 7.8) Sicherheitslücken in Software von Oracle.
Eine Sicherheitslücke im Produkt Oracle Database betrifft die
Teilkomponente "listener program", welche remote Befehle akzeptiert. Das
Ausnutzen der Sicherheitslücken kann im schlimmsten Fall dazu führen,
dass ein Zugriff auf die Datenbank nicht mehr möglich ist.
Oracle stellt Patches für Solaris zur Verfügung, welche kritische
Sicherheitslücken im Betriebssystem beseitigen. CVE-2012-0094 betrifft
Solaris 9, 10, 11 Express und kann zu einem Absturz des Betriebssystems
führen.
Andere Patches adressieren Sicherheitslücken in der MySQL Server
Software, wobei das Ausnutzen zumindest einer Sicherheitslücke zu
einer signifikanten Einschränkung der Verfügbarkeit führen bzw. die
Vertraulichkeit der Daten in der Datenbank beeinträchtigen kann.
Weiters warnt Oracle vor diversen HTTP-basierten Sicherheitslücken in
den Produkten Oracle Fusion Middleware, Oracle E-Business Suite, and
Oracle Supply Chain Products Suite. Eine Sicherheitslücke in Oracle
Fusion kann unter Umständen dazu führen, dass Daten vom System gelesen
oder auf das System geschrieben werden können.
Eine Auflistung aller Sicherheitslücken und die dazugehörende
detaillierte Beschreibung (inklusive CVE
und Einstufungen nach CVSS)
veröffentlichte Oracle als
"Oracle Critical Patch Update Advisory - January 2012".
Auswirkungen
Unter Umständen kann das Ausnutzen der Sicherheitslücken zu einem
Teil- bzw. Gesamtverlust der Vertraulichkeit, Integrität oder
Verfügbarkeit der Softwareprodukte führen.
Betroffene Systeme
Laut Oracle sind folgende Versionen betroffen:
- Oracle Database 11g Release 2, versions 11.2.0.2, 11.2.0.3
- Oracle Database 11g Release 1, version 11.1.0.7
- Oracle Database 10g Release 2, versions 10.2.0.3, 10.2.0.4, 10.2.0.5
- Oracle Database 10g Release 1, version 10.1.0.5
- Oracle Fusion Middleware 11g Release 1, versions 11.1.1.3.0, 11.1.1.4.0, 11.1.1.5.0
- Oracle Application Server 10g Release 3, version 10.1.3.5.0
- Oracle Outside In Technology, versions 8.3.5, 8.3.7
- Oracle WebLogic Server, versions 9.2.4, 10.0.2, 11gR1 (10.3.3, 10.3.4, 10.3.5)
- Oracle E-Business Suite Release 12, versions 12.1.2, 12.1.3
- Oracle E-Business Suite Release 11i, version 11.5.10.2
- Oracle Transportation Management, versions 5.5, 6.0, 6.1, 6.2
- Oracle PeopleSoft Enterprise CRM, version 8.9
- Oracle PeopleSoft Enterprise HCM, versions 8.9, 9.0, 9.1
- Oracle PeopleSoft Enterprise PeopleTools, version 8.52
- Oracle JDEdwards, version 8.98
- Oracle Sun Product Suite
- Oracle VM VirtualBox, version 4.1
- Oracle Virtual Desktop Infrastructure, version 3.2
- Oracle MySQL Server, versions 5.0, 5.1, 5.5
Abhilfe
Installation der bereitgestellten Updates. Siehe dazu die Links
im Advisory von Oracle.
Hinweise
Oracle hat sich mit dem Critical Patch Updates Programm vorgenommen,
jedes Quartal gebündelt Patches für (fast) alle Produkte herauszugeben.
Wir empfehlen daher dringend jedem Kunden von Oracle, sich
-- analog zum monatlichen Patch-Day von Microsoft -- auf diese Updates vorzubereiten
und einen Prozess zur geordneten Behandlung zu implementieren.
Wir weisen weiters darauf hin, dass die Java Runtime für Clients unabhängig von diesen "CPUs"
Updates von Oracle bekommt. Ein veraltetes Java-Plugin in Browsern ist aktuell ein häufiges
Einfallstor für Schadsoftware. Ob ein Browser die aktuelle Version verwendet, lässt sich leicht über
java.com überprüfen.
Alte Versionen der JRE sollten
deinstalliert werden.
Generell empfiehlt CERT.at, wo möglich die "automatisches Update"-Features
von Software zu nutzen, und auch auf Servern sich automatisch die verfügbaren Updates
anzeigen zu lassen.
Informationsquelle(n):
Oracle Critical Patch Update Advisory - January 2012 (Englisch) http://www.oracle.com/technetwork/topics/security/cpujan2012-366304.html Orcale Blog zum Patch Update (Englisch) http://blogs.oracle.com/security/entry/january_2012_critical_patch_update ars technica (Englisch) Oracle drops a pile of critical patches in 78-update release
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"Out-of-band"-Patch für Microsoft ASP.NET Problem
"Out-of-band"-Patch für Microsoft ASP.NET Problem
29. Dezember 2011
Microsoft veröffentlicht einen "Out-of-band" Patch für mehrere Bugs in ASP.NET.
Hintergrund und Dimension
Microsoft veröffentlicht üblicherweise Patches nur gebündelt
einmal pro Monat (sogenannter "Patch Tuesday", 2. Dienstag des Monats),
und sieht davon nur in besonders wichtigen Ausnahmefällen ab - im
konkreten Fall stuft Microsoft das Risiko der mit diesem Patch behobenen
Lücken als kritisch ein.
Beschreibung
Laut Microsoft behebt der gegenständliche Patch
- eine Denial-of-Service (DOS) Möglichkeit - bereits durch vergleichsweise wenige speziell präparierte Anfragen an einen betroffenen Webserver,
kann dessen Leistung derart beeinträchtigt werden, dass legitime Anfragen kaum noch abgearbeitet werden können.
Dies wird von Microsoft als "wichtig" eingestuft.
- ein Privilege Elevation-Problem, das nur unter bestimmten Umständen augenützt werden kann.
Dies ist laut Microsoft "kritisch".
Während die Lücke auch in allen aktuellen Client-Versionen
von Microsoft Windows vorhanden ist (.NET Framework), kann sie jedoch nur
ausgenutzt werden, wenn der Internet Information Server (IIS) auf dem System aktiv ist. Dies
sollte auf Client-Systemen nur selten der Fall sein.
Betroffene Software
- Windows XP
- Windows XP Service Pack 3
- Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2
- Windows Server 2003
- Windows Server 2003 Service Pack 2
- Windows Server 2003 x64 Edition Service Pack 2
- Windows Server 2003 with SP2 for Itanium-based Systems
- Windows Vista
- Windows Vista Service Pack 2
- Windows Vista x64 Edition Service Pack 2
- Windows Server 2008
- Windows Server 2008 for 32-bit Systems Service Pack 2
- Windows Server 2008 for x64-based Systems Service Pack 2
- Windows Server 2008 for Itanium-based Systems Service Pack 2
- Windows 7
- Windows 7 for 32-bit Systems
- Windows 7 for 32-bit Systems Service Pack 1
- Windows 7 for x64-based Systems
- Windows 7 for x64-based Systems Service Pack 1
- Windows Server 2008 R2
- Windows Server 2008 R2 for x64-based Systems
- Windows Server 2008 R2 for x64-based Systems Service Pack 1
- Windows Server 2008 R2 for Itanium-based Systems
- Windows Server 2008 R2 for Itanium-based Systems Service Pack 1
Abhilfe
Installation des bereitgestellten Updates, zum Beispiel über das Microsoft Download
Center (http://www.microsoft.com/downloads/en/default.aspx).
Allgemeiner Hinweis zur Erhöhung der Computersicherheit
Generell empfiehlt CERT.at, wo möglich die "automatisches Update"-Features von Software zu nutzen, parallel Firewall Software installiert zu haben und den Virenschutz aktuell zu halten.
Informationsquelle(n):
Vulnerability in ASP.NET Could Allow Denial of Service (englisch) http://technet.microsoft.com/en-us/security/advisory/2659883 Microsoft Security Bulletin MS11-100 - Critical (englisch) http://technet.microsoft.com/en-us/security/bulletin/ms11-100.mspx Microsoft Security Bulletin Summary for December 2011 (englisch) http://technet.microsoft.com/en-us/security/bulletin/ms11-dec
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Sicherheitslücke in Microsoft Windows 7 64bit
Sicherheitslücke in Microsoft Windows 7 64bit
23. Dezember 2011
Eine Schwachstelle in Microsoft Windows 7 64bit in Kombination mit älteren Versionen des Internet Explorer ermöglicht System-Abstürze - CERT.at ersucht um Beachtung der folgenden Meldung.
Beschreibung
Microsoft konnte eine bislang ungepatchte Sicherheitslücke in der sogenannten "win32k.sys"-Komponente,
die erst nur im Kombination mit dem Apple Safari Browser aufgetaucht war, nun auch mit älteren
Versionen des Microsoft Internet Explorer nachvollziehen.
Es ist davon auszugehen, dass an entsprechendem Exploit-Code bereits intensiv gearbeitet wird.
Auswirkungen
Da je nach Angriffs-Szenario (z.B. Links auf präparierte Webseiten werden per Email verschickt) ein Angreifer
zumindest System-Abstürze provozieren, und möglicherweise auch beliebigen Code auf betroffenen Systemen ausführen,
kann, sind alle Daten auf diesen Systemen gefährdet.
Betroffene Systeme
Laut Aussagen von Microsoft sind 64bit-Versionen von Microsoft Windows 7 betroffen.
Es ist auch davon auszugehen, dass ein Ausnützen auch mit anderen Web-Browsern als Apple Safari und
Microsoft Internet Explorer möglich ist.
Abhilfe
Zur Überbrückung bis zum offiziellen Patch emfehlen wir, auf betroffenen 64bit Windows 7 Systemen
auf die aktuelle Version (9) von Microsoft Internet Explorer umzusteigen, da ein Ausnützen der Lücke
damit nach derzeitigem Wissensstand nicht möglich ist.
Hinweis
Generell empfiehlt CERT.at, wo möglich die "automatisches Update"-Features von Software zu nutzen, parallel Firewall-Software aktiv und den Virenschutz aktuell zu halten.
Informationsquelle(n):
Blog-Eintrag bei Microsoft http://blogs.technet.com/b/michaelkranawetter/archive/2011/12/23/update-windows-7-64-bi-version-amp-apple-safari-details-zur-schwachstelle.aspx
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Schwachstelle in Adobe Reader und Acrobat
Schwachstelle in Adobe Reader und Acrobat
7. Dezember 2011
Beschreibung
Aktuell wird eine Schwachstelle in Adobe Reader und Acrobat aktiv für Angriffe ausgenutzt.
Adobe hat dazu ein als "kritisch" eingestuftes Security Bulletin veröffentlicht.
CVE Referenz-Nummer: CVE-2011-2462
Auswirkungen
In den Versionen 9.x von Adobe Reader und Acrobat ermöglicht diese Schwachstelle das Ausführen
von Code, die Version X (10.x) enthält zwar auch den Fehler, dort verhindert dies aber der
"Geschützter Modus", sofern dieser eingeschaltet ist.
Betroffene Systeme
Betroffen sind die Versionen 10.1.1, bzw. 9.4.6 und ältere von Adobe Reader und Acrobat.
Abhilfe
Eine korrigierte Version für die 9.x Version für Windows ist für die Woche des 12. Dezember angekündigt,
die neue 10er Version wird im Rahmen des quartalsweisen Updates am 10. Jänner 2012 veröffentlicht werden.
Hinweise
Die Version X von Adobe Reader / Acrobat enthält mit dem "Geschützten Modus"
("Protected Mode" bzw. "Protected View") ein Verfahren, um die Auswirkungen einer Schwachstelle
auf einen engen Bereich ("Sandbox") einzuschränken. Wie sich auch in diesem Fall gezeigt hat,
kann dieses zusätzliche Sicherheitsnetz zwar Fehler nicht verhindern, aber die Folgen begrenzen.
CERT.at empfiehlt daher wie Adobe
-- so möglich -- von der Version 9.x gleich auf die Version X umzusteigen, und
sicher zu stellen, dass dort die Einstellungen ("Bearbeiten" -> "Voreinstellungen") entsprechend
gesetzt sind (hier für den Reader in der deutschen Version):
- Unter "Allgemein" den geschützten Modus einschalten.
- Unter "JavaScript" dieses ausschalten.
- Unter "Updater" die Autoupdate-Funktion einschalten.
- Generell unbenötigte Funktionen auszuschalten.
Ob der geschützte Modus aktiv ist, sieht man unter "Datei"->"Eigenschaften" im Reiter "Erweitert".
Von Adobe selber gibt es ausgiebige Informationen
zu den Sicherheitsfeatures dieser Produkte, inbesondere einen Leitfaden
für Unternehmensnetze.
Generell empfiehlt CERT.at, wo möglich die "automatisches
Update"-Features von Software zu nutzen, parallel Firewall-Software aktiv und
den Virenschutz aktuell zu halten.
Informationsquelle(n):
Meldung von Adobe (englisch) https://www.adobe.com/support/security/advisories/apsa11-04.html Hintergrundinformationen dazu von Adobe (englisch) http://blogs.adobe.com/asset/2011/12/background-on-cve-2011-2462.html Meldung von Brian Krebs zu Adobe Reader Auto-Updates (englisch) http://krebsonsecurity.com/2011/06/adobe-ships-security-patches-auto-update-feature/ Sicherheit in Adobe Acrobat und Adobe Reader https://www.adobe.com/de/security/acrobat_reader/ Enterprise Administration for the Acrobat Family of Products http://learn.adobe.com/wiki/download/attachments/64389123/AcrobatApplicationSecurity.pdf
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Out-of-Band - Patch für kritische Sicherheitslücke in Adobe Flash und AIR
Out-of-Band - Patch für kritische Sicherheitslücke in Adobe Flash und AIR
11. November 2011
Beschreibung
Wie Adobe berichtet, gibt es ein außerplanmäßiges Update für den Adobe
Flash Player, welches mehrere kritische Sicherheitslücken behebt.
CVE Referenz-Nummern:
- CVE-2011-2445
- CVE-2011-2450
- CVE-2011-2451
- CVE-2011-2452
- CVE-2011-2453
- CVE-2011-2454
- CVE-2011-2455
- CVE-2011-2456
- CVE-2011-2457
- CVE-2011-2458
- CVE-2011-2459
- CVE-2011-2460
Auswirkungen
Da der Angreifer dadurch potentiell beliebigen Code auf betroffenen Systemen ausführen kann, sind alle Daten auf diesen Systemen, sowie
alle durch diese erreichbaren (etwa durch Login, VPN etc.) Daten und Systeme gefährdet.
Betroffene Systeme
Systeme, auf denen folgende Software von Adobe installiert ist:
- Adobe Flash Player 11.0.1.152 und älter für Windows, Macintosh, Linux und Solaris
- Adobe Flash Player 11.0.1.153 und älter für Android
- Adobe AIR 3.0 und ältere Versionen für Windows, Macintosh und Android
- Adobe Flash Player 10, alle unterstützten Betriebssysteme, vor Version 10.3.183.11
Abhilfe
Die Version der aktuell installierten Flash-Software kann zB über folgende Webseite herausgefunden werden: http://www.adobe.com/software/flash/about/.
Installation des bereitgestellten Updates für Windows, Macintosh, Linux
und Solaris, z.B. über das Adobe Flash Player Download Center.
Benutzer des Adobe Flash Players, Version 10.3.183.7 und neuer, unter Windows und Macintosh können das Update auch durch Verwenden des Auto-Update-Mechanismus installieren.
Android Benutzer finden das Update im Android Market Place.
Die neueste Version von Adobe AIR kann über das "AIR Download Center" bezogen werden: http://get.adobe.com/air/, für Android über den Android Marketplace..
Generell empfiehlt CERT.at, wo möglich die "automatisches
Update"-Features von Software zu nutzen, parallel Firewall-Software aktiv und
den Virenschutz aktuell zu halten. Informationsquelle(n):
Meldung von Adobe (Englisch) http://www.adobe.com/support/security/bulletins/apsb11-28.html
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Kritische Sicherheitslücke in Microsoft Windows
Kritische Sicherheitslücke in Microsoft Windows
4. November 2011
Eine Schwachstelle in Microsoft Windows ermöglicht Remote Code Execution mit Kernel Rechten - CERT.at ersucht um Beachtung der folgenden Meldung.
Beschreibung
Microsoft hat ein Security Advisory veröffentlicht, das vor einer
kritischen Schwachstelle in allen aktuell unterstützten Microsoft Windows Versionen warnt. Ein Bug im TrueType Font Parser ermöglicht es einem
Angreifer
beliebigen
Code mit
Kernel
Rechten auszuführen. Laut Microsoft wird dieser Bug bereits aktiv von Schadsoftware
ausgenützt.
Auswirkungen
Da je nach Angriffs-Szenario (zB präparierte Dateien werden per Email verschickt) ein Angreifer beliebigen Code mit Kernel Rechten auf betroffenen Systemen ausführen
kann, sind alle Daten auf diesen Systemen potentiell gefährdet.
Betroffene Systeme
Alle Versionen (32/64 Bit) von Microsoft Windows inklusive der Windows Server Versionen.
Abhilfe
Zur Überbrückung bis zum offiziellen Patch bietet Microsoft eine temporäre, manuelle Lösung
an.
Hinweis
Generell empfiehlt CERT.at, wo möglich die "automatisches Update"-Features von Software zu nutzen, parallel Firewall-Software aktiv und den Virenschutz aktuell zu halten.
Informationsquelle(n):
Advisory von Microsoft (englisch) https://technet.microsoft.com/en-us/security/advisory/2639658 Temporärer Fix von Microsoft (englisch) http://support.microsoft.com/kb/2639658
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Out-of-Band - Patch für kritische Sicherheitslücke in Adobe Flash (aktiv ausgenützt)
Out-of-Band - Patch für kritische Sicherheitslücke in Adobe Flash (aktiv ausgenützt)
22. September 2011
Beschreibung
Wie Adobe berichtet, gibt es ein außerplanmäßiges Update für den Adobe
Flash Player, welches mehrere kritische Sicherheitslücken behebt. Zumindest eine der
Schwachstellen wird bereits aktiv ausgenützt.
CVE Referenz-Nummern:
- CVE-2011-2426
- CVE-2011-2427
- CVE-2011-2428
- CVE-2011-2429
- CVE-2011-2430
- CVE-2011-2444
Auswirkungen
Da der Angreifer dadurch potentiell beliebigen Code auf betroffenen Systemen ausführen kann, sind alle Daten auf diesen Systemen, sowie
alle durch diese erreichbaren (etwa durch Login, VPN etc.) Daten und Systeme gefährdet.
Die bereits aktiv ausgenützte Lücke betrifft Cross-Site-Scripting, und wird in gezielten Attacken durch Links auf entsprechend präparierte Webseiten, die per Email verschickt werden, benützt.
Betroffene Systeme
Systeme, auf denen folgende Software von Adobe installiert ist:
- Adobe Flash Player 10.3.183.7 und älter für Windows, Macintosh, Linux und Solaris
- Adobe Flash Player 10.3.186.6 und älter für Android
Abhilfe
Installation des bereitgestellten Updates für Windows, Macintosh, Linux
und Solaris, z.B. über das Adobe Flash Player Download Center.
Benutzer des Adobe Flash Players, Version 10.3.183.7 und neuer, unter Windows und Macintosh können das Update auch durch Verwenden des Auto-Update-Mechanismus installieren.
Android Benutzer finden das Update im Android Market Place.
Generell empfiehlt CERT.at, wo möglich die "automatisches
Update"-Features von Software zu nutzen, parallel Firewall-Software aktiv und
den Virenschutz aktuell zu halten. Informationsquelle(n):
Meldung von Adobe (Englisch) http://www.adobe.com/support/security/bulletins/apsb11-26.html
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Kritische Schwachstellen in Apple QuickTime für Windows und Mac OS X
Kritische Schwachstellen in Apple QuickTime für Windows und Mac OS X
17. August 2011
Kritische Sicherheitslücken in Apple QuickTime Versionen vor 7.7
Angesichts der hohen Verbreitung der Multimediasoftware Apple QuickTime
(Komponente von Mac OS und Systemerweiterung für Microsoft Windows)
bittet CERT.at um Beachtung der folgenden Hinweise:
Beschreibung
Versionen von Apple QuickTime vor der Version 7.7 enthalten Fehler, die
beim Abspielen von entsprechend präparierten Multimediadateien
zum Einschleusen und Ausführen von Code ausgenützt werden können.
Diese können in Webseiten enthalten sein oder über Email, Tauschbörsen, ... verbreitet werden.
Apple listet in dem kumulativen Patch vom 12. August 2011 mehrere
Remote Code Execution Möglichkeiten auf, die auf die jeweilige technische Implementierung verschiedener Dateiformate (Video, Bild, Audio) anwendbar sind.
Auswirkungen
Da der Angreifer dadurch beliebigen Code auf betroffenen Systemen ausführen kann, sind alle Daten auf diesen Systemen, sowie potentiell
alle durch diese erreichbaren (etwa durch Login, VPN etc.) Daten und anderen Systeme gefährdet.
Betroffene Systeme
Laut Apple sind sowohl die Versionen für Microsoft Windows
(die z.B. mit iTunes oder als Browserplugin installiert wird) als auch für Mac OS betroffen.
Abhilfe
Nutzen Sie wo möglich das Apple Software Update Programm.
Alternativ können Sie die Auto-Update Funktion des QuickTime Players nutzen:
(Hilfe->"Vorhandene Software aktualisieren") oder installieren
Sie die aktuelle Version direkt von Apple.
Generell empfiehlt CERT.at, wo möglich die "automatisches
Update"-Features von Software zu nutzen, parallel Firewall-Software aktiv und
den Virenschutz aktuell zu halten. Informationsquelle(n):
Meldung von Apple (auf Englisch) http://support.apple.com/kb/HT4826 Information zu Apple QuickTime auf Apple.com http://www.apple.com/at/quicktime/ Information zu Apple QuickTime auf Wikipedia http://de.wikipedia.org/wiki/QuickTime
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