-
Fehlerhafter POST-Request reicht für Absturz von SolarWinds Dateiserver
Die Schwachstelle CVE-2026-28318 in SolarWinds Serv-U lässt sich ohne Authentifizierung per POST-Request ausnutzen und stürzt den Dateiserver ab. CISA hat die Lücke als aktiv ausgenutzt in ihren KEV-Katalog aufgenommen und setzt US-Behörden eine Patchfrist bis zum 19. Juni 2026.
-
Halbzeit der ISX Tour 2026
Anpfiff, Pressing, Treffer. Die ISX IT-Security Conference in München zeigte Taktiken von Detection und Incident Response bis Digitale Souveränität und AI Act. Mit über 160 Teilnehmern, Ausstellern und Speakern war der zweite Stopp der ISX Tour ein voller Erfolg. Nur ein Eigentor mussten die Organisatoren hinnehmen.
-
Resilienz umfasst mehr als nur Backups
In unserer fünfteiligen Serie zur Datenresilienz gehen wir auf die unterschiedlichen Aspekte des Themas ein: Teil 4 widmet sich der Datenresilienz im Unternehmenskontext sowie neuen Trends und Technologien, die bei der Umsetzung berücksichtigt werden sollten.
-
Android-Smartphones sind das größte Einfallstor ins Unternehmensnetz
Android-Smartphones sind das meistgenutzte mobile Betriebssystem weltweit und damit das bevorzugte Angriffsziel für Cyberkriminelle im Unternehmensalltag. Wer Zugriff auf ein Gerät erhält, erschließt sich oft gleichzeitig VPN-Zugänge, 2FA-Token und geschäftliche E-Mails. Klassische Schutzmaßnahmen reichen für dieses Angriffsszenario längst nicht mehr aus.
-
Bundesregierung gründet KI-Sicherheitsinstitut
Deutschland bekommt ein KI-Sicherheitsinstitut. Der Nationale Sicherheitsrat beschloss die Einrichtung zur Risikobewertung moderner KI-Modelle.
-
Koordinierte Zerschlagung des Supply-Chain-Botnetzes Glassworm
Das Glassworm-Botnetz griff gezielt Entwickler und Software-Lieferketten an und wurde von Akteuren aus nicht-kooperierenden Staaten gesteuert. Wenn Strafverfolgung an Staatsgrenzen scheitert, bleibt Disruption als schärfstes Mittel. Der koordinierte Takedown des Glassworm-Botnetzes vom 26. Mai zeigt, wie wirkungsvoll das sein kann.
-
ShinyHunters missbrauchen Zero-Day-Lücke in Oracle PeopleSoft
Die Erpressergruppe ShinyHunters missbraucht eine kritische Zero-Day-Lücke in Oracle PeopleSoft, um Daten aus Hochschulen und Unternehmen zu stehlen. Sicherheitsforscher von Mandiant dokumentieren Angriffe auf mehr als 100 Organisationen, rund 68 Prozent davon aus dem Hochschulbereich. Oracle hat am 10.06.2026 einen Patch veröffentlicht, der umgehend eingespielt werden sollte.
-
Notepad++ patcht kritische Codeausführungslücken
Die Notepad++-Entwickler liefern ein außerplanmäßiges Update gegen drei Schwachstellen. Zwei erlauben die Ausführung beliebigen Codes über manipulierte Konfigurationsdateien, die dritte legt den Editor lokal lahm. Vollständigen Schutz bietet erst Version 8.9.6.2.