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  1. Bei der Vorstellung der Polizeilichen Kriminalstatistik für 2025 richtete Innenminister Dobrindt einen Appell an das Europaparlament.
  2. Nach jahrelanger Pause gab es kürzlich ein Update, nun legt der Entwickler das Release 1.0 von WireGuard für Windows nach.
  3. Interne Vercel-Systeme und damit auch Kundendaten wurden in einem Security-Vorfall kompromittiert. Ein externes KI-Tool diente als Einfallstor.
  4. Die Zero-Day-Lücken im Windows Defender mit den Namen BlueHammer, RedSun und UnDefend werden offenbar attackiert.
  5. In aktuellen Versionen von Dell PowerProtect Data Domain haben die Entwickler Schwachstellen geschlossen.

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  • Ohne Benchmark keine sichere Ransomware-Recovery
    „Wie lange dauert es, bis wir wieder online sind?“ Diese Frage dominiert jede Vorstandssitzung unmittelbar nach einem Ransomware-Angriff. Der Druck ist enorm. Geschäftsbereiche warten auf die Wiederaufnahme ihrer Prozesse, Kunden erwarten Transparenz und Aufsichtsbehörden fordern fristgerechte Meldungen. In dieser Situation zählt scheinbar nur Geschwindigkeit. Doch genau dieser Reflex führt häufig zu überhasteten Wiederherstellungen – mit gravierenden Folgen: Reinfektionen, verlängerte Ausfälle und zusätzlicher Reputationsschaden.
  • Active-Directory-Ports mit PowerShell kontrollieren und absichern
    Offene Ports von LDAP, Kerberos, DNS und RPC sind auf einem Domänen­controller eine zentrale Angriffsfläche. Dieser Beitrag liefert zahlreiche PowerShell-Befehle, mit denen Administratoren Ports analysieren, Firewall-Regeln setzen, den RPC-Portbereich eingrenzen und Segmentierung zwischen Domänencontrollern und Clients umsetzen können.
  • Digitale Souveränität endet oft vor dem Endgerät
    NIS2 und DORA zwingen Unternehmen und Behörden, Kontrolle über ihre Daten und Systeme nachzuweisen. Doch ausgerechnet beim Endpoint-Management klafft in vielen Organisationen eine Lücke. Ivanti will helfen, diese Lücke zu schließen und stellt dazu die Sovereign Cloud vor, ein cloudbasiertes Unified Endpoint Management, gehostet in einem BSI-Grundschutz-zertifizierten europäischen Rechenzentrum.
  • Digitale Identitäten brauchen quantenresistente Kryptografie
    Digitale Identitäten sind der neue Sicherheitsperimeter und durch Quan­ten­computer akut gefährdet. Das BSI empfiehlt deshalb spätestens ab 2031 quantenresistente Verfahren für Authentisierung und Signaturen. Der Umstieg auf Post-Quanten-Kryptografie (PQC) erfordert Kryptoagilität: angefangen bei einem Krypto-Inventar über Hybridzertifikate bis hin zur kontinuierlichen Anpassung kryptografischer Verfahren.
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    Die CISA drängt US-Behörden eine kritische SQL-Injection-Schwachstelle in FortiClient EMS von Fortinet zu schließen, da sie aktiv ausgenutzt wird. Auch Unternehmen sollten schnellstmöglich handeln.
  • D-Trust ruft ungültige Zertifikate zurück
    TLS-Zertifikate die von D-Trust zwischen dem 15. März 2025 und dem 2 April 2026 ausgestellt wurden, müssen sofort ersetzt werden. Dahinter steckt zwar kein Cyberangriff, doch wer nicht handelt, könnte sich Cyberrisiken aussetzen.
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    Der Teletrust-Verband kritisiert den aktuellen BMI‑Entwurf zur Umsetzung des Cyber Resilience Acts und fordert Nachbesserungen und klare Fi­nan­zierung. Dies sind die wichtigsten Punkte des Entwurfs.