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  1. Neue Regierungszahlen offenbaren hohe Ausgaben für US-Software. Die Kosten für Microsoft-Produkte steigen rasch. Open Source kommt in der Verwaltung kaum voran.
  2. Im winzigen ST54M vereint STMicroelectronics zwei ARM-Kerne mit einem Hardware-Beschleuniger für die PQC-Algorithmen ML-KEM (FIPS-203) und ML-DSA (FIPS-204).
  3. Mit Passport führt Postman ein sicheres Zugangssystem für APIs ein, das nicht mehr auf Credentials, sondern auf Access Control basiert.
  4. Ende Mai wurden kritische Sicherheitslücken in Ubiquiti UniFi OS bekannt. Inzwischen haben Angreifer diese im Visier.
  5. Angreifer können eine kritische Sicherheitslücke in mehreren Zoho Corp. ManageEngine-Produkten missbrauchen, um Konten zu übernehmen.

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  • Kritische NGINX-Lücken in HTTP/3- und HTTP/2-Modulen
    F5 schließt zwei kritische Speicherfehler im NGINX-Webserver, die Angreifern ohne Anmeldung Denial of Service und Codeausführung ermöglichen. Betroffen sind HTTP/3-Verarbeitung und HTTP/2-Proxying, bewertet mit CVSS von 9.2. Die außerplanmäßigen Patches kommen kurz nach NGINX Rift, dessen Rewrite-Lücke binnen Tagen nach Offenlegung ausgenutzt wurde.
  • Weniger als die Hälfte der Deutschen weiß, was Phishing ist
    Die Begriffe „Cyberangriff“ und „Zwei-Faktor-Authentifizierung“ sind vielen Deutschen geläufig. Doch bei konkreten Bedrohungen wie „Phishing“ und „Malware“ oder neuen Schutzmaßnahmen wie Passkeys stößt das Wissen schnell an seine Grenzen. Das zeigt eine aktuelle Bitkom-Studie.
  • Warum Krankenhäuser ihre IT-Architektur neu denken müssen
    Krankenhäuser haben in den vergangenen Jahren erheblich in ihre Digitalisierung investiert, trotzdem stocken die Bemühungen vielerorts. Der Grund liegt oft nicht in fehlender Software. Aber was brauchen Kliniken jetzt, um den nächsten Schritt zu gehen?
  • Legacy-Systeme in OT-Umgebungen schützen statt ersetzen
    Ungeplante Produktionsausfälle in der Fertigungsindustrie können inner­halb weniger Stunden Millionen kosten. Wer Legacy-Anlagen nach einem Cyberangriff austauschen muss, zahlt oft das Doppelte. OT-Security er­mög­li­cht dagegen gezielten Schutz bestehender Anlagen und verschafft Pro­duk­tions­verantwortlichen Zeit für eine Modernisierung nach eigenem Zeitplan.
  • Routerhersteller fordern Kontrolle importierter Geräte
    Strenge Sicherheitsvorschriften wie beim 5G-Mobilfunk sollen künftig auch für Router und Heimnetz-Geräte gelten: Das fordern vier deutsche und ein litauischer Routerhersteller. Im Visier stehen insbesondere chinesische Produkte.
  • Digitale Resilienz braucht Architektur, nicht nur DORA-Compliance
    Mit DORA hat die EU einen verbindlichen Rahmen für die digitale Resilienz von Banken und Versicherungen geschaffen. Doch regulatorische Kon­for­mi­tät schafft nicht automatisch Sicherheit. Entscheidend ist letztlich, ob Institute Governance, Technologie und Betrieb zu einer konsistenten, beherrschbaren Sicherheitsarchitektur zusammenführen, statt sich auf erfüllte Checklisten zu verlassen.
  • Drei FortiSandbox-Schwachstellen werden aktiv ausgenutzt
    Angreifer nehmen drei kritische Schwachstellen in Fortinets Analyse-Appliance FortiSandbox ins Visier, zwei davon werden aktiv ausgenutzt. Glücklicherweise ist der Exploit für die dritte Lücke fehlerhaft, trotzdem besteht Gefahr. Die Sicherheitslücken erlauben unauthentifizierten Zugriff über manipulierte HTTP-Anfragen und erreichen einen CVSS-Score von 9,1. Korrigierte Firmware steht bereit.
  • HTTP/2 Bomb crasht Webserver in Sekunden
    Ein neu entdeckter Angriff macht es möglich, Webserver von einem einzigen Heimrechner aus binnen Sekunden zum Absturz zu bringen. HTTP/2 Bomb nutzt dafür eine Kombination aus Header-Komprimierung und gezielter Verbindungssteuerung, die den Arbeitsspeicher unaufhaltsam füllt. Für mehrere verbreitete Server sind noch keine Patches verfügbar.