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  1. Ältere Versionen von ChatGPT und Codex lassen sich in macOS nicht mehr starten, die Malware-Warnung erscheint. Grund ist wohl ein Sicherheitsvorfall bei OpenAI.
  2. Google erweitert den Schutz für Android. Neue KI-Funktionen sollen unter anderem vor Telefonbetrug warnen und schädliches App-Verhalten in Echtzeit stoppen.
  3. Ungewöhnliche Hilfe: Apple nimmt zu EU-Maßnahmen gegen Google Stellung. Diese könnten nämlich auch für iOS zur Gefahr werden.
  4. Fortinet hat zum „Patch-Dienstag“ elf Sicherheitsflicken konzertiert veröffentlicht. Zwei der Lecks gelten als kritisch.
  5. Wichtige Sicherheitsupdates reparieren diverse Adobe-Anwendungen. Bislang gibt es keine Berichte zu laufenden Attacken.

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  • G7 veröffentlichen Richtlinie zu SBOM for AI
    Die G7 und die EU-Kommission legen „SBOM for AI – Minimum Elements“ vor. Mit der Richtlinie definieren sie sieben Informationscluster, um Transparenz über die KI‑Lieferkette und den KI-Lebenszyklus zu schaffen.
  • Cybersicherheit beginnt bei den Mitarbeitern
    Die strengsten Cybersicherheitsmaßnahmen nützen nichts, wenn die Mitarbeiter sie nicht umsetzen können oder wollen. Mithilfe gezielter Security-Awareness-Trainings können Unternehmen dem entgegenwirken.
  • 15-Jähriger bestellt mit gestohlenen Kundendaten Waren im Internet
    Ein Jugendlicher aus Wuppertal steht unter Verdacht, sich mit illegal be­schafften Zugangsdaten, Zugriff auf Kundenkonten eines Online-Ver­sand­händlers verschafft zu haben. Dort soll der 15-Jährige Waren auf Kosten der Betroffenen bestellt haben.
  • Sichere Netzwerke brauchen Post-Quantum-Kryptographie
    Quantensicherheit ist ein Thema, das Infrastrukturbetreiber besser heute als morgen angehen sollten. Die gute Nachricht: Sicherheitsarchitekturen müssen dazu nicht auf den Kopf gestellt werden. Wichtiger sind Pragmatismus, Agilität und eine solide technische Grundlage. Sicherheit entsteht durch die schrittweise Weiterentwicklung und Ergänzung bestehender Kryptographie.
  • Ab wann tickt die Uhr bei der NIS-2-Meldefrist
    NIS-2 verpflichtet Unternehmen zu einem dreistufigen Meldeverfahren bei erheblichen Sicherheitsvorfällen, mit einer Frühwarnung innerhalb von 24 Stunden. Die entscheidende Frage ist dabei nicht wann der Vorfall passiert, sondern ab wann ein Unternehmen davon Kenntnis hat. Denn schon ein begründeter Verdacht kann die Meldefrist auslösen und wer dann zögert, riskiert persönliche Haftung der Geschäftsführung.
  • Fsas Technologies kombiniert Cohesity Data Cloud und Primergy-Server
    Die Fujitsu-Tochter Fsas Technologies bringt eine Datensicherungsplattform auf den Markt, die Primergy-Server mit der Cohesity Data Cloud verbindet. Sie richtet sich vor allem an Organisationen in regulierten Branchen und soll aktiv vor Ransomware und anderen Cyberangriffen schützen.
  • 137 Schwachstellen und vier wurmfähige Netzwerk-Anfälligkeiten
    Microsoft liefert im Mai 2026 ein umfangreiches Patch-Paket mit 137 neuen CVEs aus. Davon erscheinen 30 Einträge als kritisch und 104 als wichtig. Keine Sicherheitslücke steht zum Zeitpunkt der Freigabe unter aktivem Angriff, keine gilt als öffentlich bekannt.
  • Session-Token-Diebstahl macht MFA wirkungslos
    Laut Cloudflare Threat Report 2026 zielen Angreifer immer seltener auf Passwörter, sondern auf aktive Session-Tokens. Infostealer wie LummaC2 extrahieren diese direkt aus dem Browser und ermöglichen so die vollständige Übernahme verifizierter Sitzungen. MFA schützt zwar den Login, aber nicht die laufende Verbindung. Der Report zeigt, dass nur kontinuierliche, kontextbasierte Autorisierung dieses Risiko adressiert.