Linux-Magazin

Open Source im professionellen Einsatz

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  • KubeLB 1.4 bringt Web-Dashboard und Air-Gap-Support
    Kubermatic veröffentlicht Version 1.4 seines Kubernetes-nativen Load Balancers KubeLB. Das Release ergänzt die bislang rein CLI-basierte Plattform um ein webbasiertes Dashboard, unterstützt erstmals vollständig Air-Gap-Deployments für Umgebungen ohne Internetzugang und liefert Kubernetes-NetworkPolicies für die Mandantenisolierung auf L3/L4-Ebene mit aus.
  • Master Boot Record unter Windows reparieren
    Der Master Boot Record (MBR) befindet sich im ersten physischen Sektor eines Datenträgers und umfasst 512 Byte. Er enthält den primären Bootcode sowie die Partitionstabelle mit vier Einträgen für primäre Partitionen. Auf Systemen mit klassischem BIOS-Start liest die Firmware diesen ersten Sektor in den Speicher und übergibt die Kontrolle an den dort hinterlegten Bootcode.
  • Verzeichnisabfragen unter Linux und Windows meistern
    Das Tool ldapsearch ermöglicht im Terminal direkten Zugriff auf LDAP-Verzeichnisdienste und liefert strukturierte Daten zu Benutzern, Gruppen und Attributen. Das Werkzeug arbeitet ohne grafische Oberfläche und zeigt den tatsächlichen Zustand im Verzeichnisdienst. In Diagnose, Audit und Fehlersuche liefert es reproduzierbare Ergebnisse auf Protokollebene.
  • Digitalisierung im Krankenhaus braucht Netzwerke
    Telemedizin, vernetzte Medizintechnik und Echtzeitdaten versprechen effizientere Abläufe im Klinikalltag. Doch vielerorts scheitert die Umsetzung an einer unsichtbaren Hürde: der Netzwerkinfrastruktur. Hersteller sehen vor allem Integrationsdefizite und steigende Anforderungen an Bandbreite und Sicherheit.
  • Session-Token-Diebstahl macht MFA wirkungslos
    Laut Cloudflare Threat Report 2026 zielen Angreifer immer seltener auf Passwörter, sondern auf aktive Session-Tokens. Infostealer wie LummaC2 extrahieren diese direkt aus dem Browser und ermöglichen so die vollständige Übernahme verifizierter Sitzungen. MFA schützt zwar den Login, aber nicht die laufende Verbindung. Der Report zeigt, dass nur kontinuierliche, kontextbasierte Autorisierung dieses Risiko adressiert.
  • Wer künftig Netzinnovation betreibt, muss kein Telko-Spezialist mehr sein
    Telekommunikationsnetze galten als geschlossene Systeme. APIs, Software-Abstraktion und KI-Agenten verändern das: Entwickler aus Logistik, Industrie oder Forschung können Netzfunktionen wie QoS oder Latenzoptimierung über standardisierte Schnittstellen ansprechen, ohne die darunterliegende Architektur zu kennen.
  • Neue Edge-Server vertragen -40°C Kälte, Vibrationen und EMI
    HPE stellt mit dem Chassis EL2000 und dem überarbeiteten DL145 Gen11 neue ProLiant-Edge-Systeme vor. Sie zielen auf Standorte, an denen herkömmliche Server versagen: Fabriken, Funktürme, Militärfahrzeuge oder Filialen. Die Plattformen unterstützen KI-Inferenz per NVIDIA-GPU und erfüllen Militär- sowie Telekommunikations-Standards.